Ernstfallübung in der Rue de Weiler

Am Donnerstagabend fand in der Rue de Weiler in Crauthem eine Ernstfallübung in einem Einfamilienhaus statt. Um das ganze realer zu gestalten, wurden in einem Zimmer Paletten in Brand gesetzt. Beim Eintreffen des ersten Fahrzeuges drang Qualm aus dem Fenster dieses Raumes; auf dem 1. Stock an einem Fenster befand sich eine Person. Da sie sich in einem rauchfreien Zimmer befand, der Fluchtweg über die Treppe aber teilweise verraucht war, entschied sich der Einsatzleiter für eine Evakuierung mit Fluchthaube und nicht für eine sofortige Rettung über die Drehleiter. An dieser Stelle sei noch gesagt, dass sich die Person zu keinem Moment in Gefahr befand.

Der erste Atemschutztrupp drang ins Haus hinein und befestigte an der Tür zum Brandzimmer den mobilen Rauchverschluss, um zu verhindern, dass weiterer Rauch in das Treppenhaus gelangt. Während dieser Trupp sich auf das 1. Stockwerk begab, sicherte ein zweiter Atemschutztrupp mittels Angriff die besagte Tür. Nachdem eine Abluftöffnung geschaffen wurde, konnten große Teile des Hauses vom Rauch befreit werden. Daraufhin wurde die eingeschlossene Person mit Hilfe einer Fluchthaube evakuiert. Nun konnte ein dritter Atemschutztrupp die Brandbekämpfung vornehmen und könnte das Feuer im Brandzimmer löschen.

33 Feuerwehrleute waren mit 5 Fahrzeugen an der Übung beteiligt. Nach der Übung wurde dann noch ein Debriefing abgehalten. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an alle Beteiligten, dem Regionalinstruktor der Region Ost, Dietmar Kuhn und an die Polizei, welche die Straße sperrte.